03.03.2026

Tipps und Tricks für die Gartenarbeit: Herbstlaub richtig entfernen

Mit seiner bunten Vielfalt kündigt Herbstlaub die kalte Jahreszeit an. Für viele Gärtnerinnen und Gärtner bedeutet es aber auch zusätzlichen Aufwand. Denn liegengebliebene Blätter sind nicht nur ein optisches Thema: Auf dem Rasen blockieren sie die Sauerstoffzufuhr, auf Gehwegen entsteht Rutschgefahr und Dachrinnen können verstopfen. Haus- und Gartenbesitzerinnen und -besitzer sollten sich deshalb rechtzeitig um die Laubbeseitigung kümmern. 

 

Gleichzeitig stellt sich oft die Frage: Wie entfernst du Herbstlaub schnell und einfach – und wie lässt es sich anschließend sinnvoll weiterverwenden?

 

Die besten Hilfsmittel zur Laubbeseitigung

Für das Entfernen von Herbstlaub gibt es verschiedene Methoden. Welche am besten passt, hängt vor allem von der Fläche, dem Untergrund und dem gewünschten Aufwand ab.

 

Kostengünstig und schonend: der klassische Laubbesen

Der Laubbesen ist nach wie vor eines der gängigsten Werkzeuge, um Herbstlaub zu entfernen. Durch seine Form lässt sich Laub effizient zusammenziehen, und die Anschaffungskosten sind gering. Allerdings ist der körperliche Aufwand nicht zu unterschätzen. Für kleinere Flächen ist der Laubbesen ideal, bei großen Grundstücken kann es schnell anstrengend werden.

 

Leistungsstark auf großen Flächen: der Laubbläser

Laubbläser eignen sich besonders für größere Grünflächen und Wege. Mit dem Luftstrom kannst du Blätter gezielt zu Haufen zusammenblasen und anschließend aufnehmen. Elektrogeräte sind durch das Kabel in der Reichweite eingeschränkt, benzinbetriebene Modelle bieten mehr Bewegungsfreiheit und eignen sich besser für weitläufige Flächen.

 

 

Kompostfreundlich entfernen: der Laubsauger

Wenn du Herbstlaub als Kompostmaterial oder Dünger nutzen möchtest, ist ein Laubsauger besonders praktisch. Er entfernt die Blätter von Wegen und Rasenflächen und zerkleinert sie durch einen integrierten Häcksler. Das zerkleinerte Laub eignet sich hervorragend für den Kompost. Viele Geräte lassen sich zudem per Umschaltung auch als Laubbläser verwenden.

 

Bequem, aber weniger schonend: der Rasenmäher

Auch ein normaler Rasenmäher kann Herbstlaub zerkleinern. Das geht schnell und spart zusätzliche Arbeitsschritte. Allerdings ist diese Methode weniger schonend, weil Kleintiere stärker gefährdet werden können. Wenn du sie nutzt, achte besonders auf die Fläche und arbeite vorsichtig.

 

Herbstlaub sinnvoll verwerten: Der Kompost

Nach dem Zusammenkehren oder Absaugen stellt sich oft die nächste Frage: Wohin mit den vielen Blättern? Zum Glück lässt sich Herbstlaub in vielen Fällen sinnvoll weiterverwenden.

 

Kompostieren ist eine der klassischen Möglichkeiten. Herbstlaub wird zu nährstoffreichem Humus und eignet sich später als Mulch. Beachte aber, dass Laub von Eiche oder Pappel oft deutlich länger braucht, um sich zu zersetzen. Deshalb lohnt es sich, die Blätter vor dem Kompostieren zu zerkleinern – das beschleunigt den Prozess.

 

 

Winterschutz für Beete und Lebensraum für Tiere

Eine Laubschicht speichert Wärme und eignet sich gut als Schutz für Beete und empfindliche Pflanzen. Auch lockere Laubhaufen können kleinen Gartentieren als Winterquartier dienen. Damit unterstützt du das ökologische Gleichgewicht im Garten, denn viele dieser Tiere helfen im nächsten Jahr wieder bei der natürlichen Schädlingskontrolle.

Wenn du unsicher bist, welches Gerät für deine Fläche am besten geeignet ist, helfen dir die Galabau-Fachberaterinnen und -berater von KIPP & GRÜNHOFF gerne weiter. Komm vorbei und lass dich unverbindlich beraten!

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