22.09.2025
Ratgeber Bohrmaschinen – Tipps für Auswahl und Einsatz
Selbst wenn du kein begeisterter Heimwerker bist, wirst du irgendwann eine Bohrmaschine brauchen. Schon ein schwerer Bilderrahmen oder ein Regalbrett macht Bohrlöcher notwendig. Eine eigene Maschine erspart dir den Gang zum Nachbarn und erleichtert viele Arbeiten zu Hause.
Besonders praktisch sind Akku-Bohrmaschinen, die – ähnlich wie Akkuschrauber – heute fast in jedem Haushalt zu finden sind. Sie sind vielseitig einsetzbar und gehören zu den am häufigsten genutzten Werkzeugen, zum Beispiel beim Möbelbau oder bei Renovierungen.
Arten von Bohrmaschinen
Der Begriff „Bohrmaschine“ ist ein Sammelbegriff für verschiedene Geräte. Die wichtigsten Typen sind:
- Bohrmaschine
- Bohrhammer
- Schlagbohrmaschine
- Ständerbohrmaschine
Klassische Bohrmaschinen und Ständerbohrmaschinen eignen sich vor allem für Holz und Metall. Mit Bohrhämmern und Schlagbohrmaschinen kannst du zusätzlich in Stein und Beton bohren.
Der Unterschied: Der Bohrhammer ist größer, leistungsstärker und meist teurer. Bei vielen Schlagbohrmaschinen lässt sich die Schlagfunktion ein- oder ausschalten. Eine Ständerbohrmaschine ist fest installiert, meist auf einer Werkbank. Sie ermöglicht besonders exaktes Arbeiten, ist jedoch kostspielig und lohnt sich nur, wenn du regelmäßig bohrst. Für den normalen Hausgebrauch ist sie selten nötig.
Vom Bohren bis zum Schleifen
Moderne Akku-Bohrmaschinen sind wahre Allrounder. Sie bohren zuverlässig in Holz, Stahl, Kunststoff, Aluminium sowie ins Mauerwerk. Viele Modelle bieten zusätzliche Funktionen: Mit passenden Aufsätzen kannst du damit auch schrauben, fräsen, rühren, polieren oder schleifen.
Für besonders harte Materialien wie Granit eignen sich Leichtbohrhämmer. Sie erzeugen weniger, aber deutlich stärkere Schläge als Schlagbohrmaschinen – und das fast ohne großen Kraftaufwand.
Welche Bohrmaschine für dich die richtige ist, hängt vor allem vom Einsatzgebiet ab. Kriterien wie Stromversorgung, Leistung (Wattzahl) und Drehzahlregler spielen bei der Auswahl ebenfalls eine wichtige Rolle.
Tipps für den richtigen Umgang
Eine Bohrmaschine ist vielseitig, erfordert aber den richtigen Umgang:
- Wähle den passenden Bohrer: Holzbohrer, Steinbohrer oder Metallbohrer.
- Markiere den Bohrpunkt, damit du nicht abrutschst – bei Metall mit einer Spitze, bei Fliesen mit Klebeband.
- Starte mit niedriger Drehzahl und steigere sie langsam für ein sauberes Bohrloch.
- Die Bohrtiefe bestimmst du, indem du die Dübellänge am Bohrer markierst. Abstandshalter helfen zusätzlich.
- Bei harten Steinwänden leistet ein Bohrhammer mit ausreichender Leistung die beste Arbeit.
So erzielst du präzise Ergebnisse und schonst gleichzeitig dein Werkzeug.
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