03.03.2026
Rotkalk: Putze richtig auftragen
Wände zu verputzen ist oft anspruchsvoll. Viele herkömmliche Putze verzeihen wenig und müssen sehr sauber verarbeitet werden. Kalkputz – wie Rotkalk – ist für viele Anwendungen eine gute Alternative, weil er sich gut verarbeiten lässt und das Raumklima positiv beeinflussen kann.

Warum Kalkputz? Vorteile von Rotkalk
Rotkalk kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dadurch unterstützt er ein ausgeglicheneres Raumklima. Durch seinen hohen pH-Wert kann Kalkputz außerdem bestimmten Schäden vorbeugen. In der Verarbeitung lässt sich Rotkalk sauber und vergleichsweise leicht auftragen – entscheidend ist aber, dass der Untergrund bzw. die Wand tragfähig ist.
So trägst du Rotkalk richtig auf
Bevor du beginnst, sollte der Untergrund vorbereitet sein. Anschließend wird der Grundputz mit einer Putzmaschine von oben nach unten aufgetragen. Wenn du eine größere Fläche verputzt, hilft es, die Wand in zwei Bereiche aufzuteilen. So behältst du Kontrolle über die Verarbeitungszeit und erzielst gleichmäßigere Ergebnisse.
Nach dem Aufspritzen wird das Material mit einem Glätter senkrecht und waagerecht verstrichen, bis ein möglichst ebener Untergrund entsteht. Für die Trocknung gilt als Faustregel: pro Millimeter Schichtstärke benötigt der Putz etwa einen Tag. Erst wenn der Untergrund durchgehärtet ist, wird die Fläche mit einem Gitterrabot bearbeitet. Damit erzielst du ein glattes Ergebnis und entfernst überschüssiges Material.
Ist die Wand vorbereitet, kannst du Rotkalk Filz mit Wasser anrühren. Trage das Produkt anschließend mit dem Spachtel von unten nach oben auf. Es empfiehlt sich, zwei Schichten aufzubringen, um eine saubere Oberfläche zu erreichen. Zum Schluss wird das Material mit einer Schwammscheibe in kreisenden Bewegungen vollständig eingearbeitet.
Video-Anleitung
Die genaue Anleitung findest du im verlinkten YouTube-Video:
