25.09.2025
Wege zum eigenen Pool – Poolarten und Bauweisen
Ferienzeit ist Badezeit. Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Jahreszeit. Doch nicht immer liegt das nächste Freibad gleich um die Ecke – und wenn doch, ist es oft überfüllt. Auch die Eintrittskosten summieren sich schnell, besonders für Familien. Deshalb wächst bei vielen der Wunsch nach einem eigenen Pool im Garten – ein Ort zum Abkühlen, Entspannen und Spaß haben, direkt vor der Haustür.

Der Traum vom eigenen Pool
Während ein privater Pool früher fast ausschließlich wohlhabenden Haushalten vorbehalten war, hat sich das in den letzten Jahren stark verändert. Heute gibt es eine große Auswahl an Poolarten für verschiedene Budgets. Die Möglichkeiten reichen von günstigen PVC-Pools und natürlich wirkenden Holzpools über robuste Stahlwandbecken bis hin zu aufwändigen Systemsteinpools oder luxuriösen Beton- und Edelstahlbecken. So kann sich fast jede und jeder den Traum vom eigenen Pool erfüllen.
Vorab: Wichtige Fragen klären
Bevor du mit der Planung beginnst, solltest du einige grundlegende Punkte berücksichtigen.
Eine Baugenehmigung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich, doch ab einem Volumen von 100 Kubikmetern kann sich das ändern. Frage daher sicherheitshalber bei deinem zuständigen Amt nach. Achte außerdem auf den Standort: Der Pool sollte möglichst in der Nähe vorhandener Strom- und Wasserleitungen liegen, um aufwändige Installationen zu vermeiden. Auch der Sonnenverlauf spielt eine Rolle – ein sonniger Platz reduziert langfristig deine Energiekosten.
Aufstellpools – unkompliziert und preiswert
Aufstellpools sind der einfachste Weg, sich den Traum vom eigenen Pool im Garten zu erfüllen. Sie benötigen keine großen Bauarbeiten, lassen sich schnell aufstellen und sind in vielen Größen und Varianten erhältlich. Besonders für Einsteiger oder Familien, die eine kostengünstige Lösung suchen, sind sie eine beliebte Wahl.

Vorteile von Aufstellpools
Zu den gängigen Varianten zählen Planschbecken, Quick-up-Pools, Framepools und Stahlwandbecken. Die Vorteile liegen in der Preisgestaltung und der einfachen Montage. Bereits ab unter 100 Euro sind erste Modelle erhältlich. Besonders stabil ist ein Stahlwandbecken, das bei guter Pflege rund 10 Jahre hält. Auch der unkomplizierte Transport spricht für diese Bauweise.
Nachteile von Aufstellpools
Aufstellpools haben eine begrenzte Lebensdauer. Aufblasbare Varianten sind oft schon nach zwei Sommern unbrauchbar. Sie sind ideal für den Einstieg, können aber in Komfort und Haltbarkeit nicht mit fest eingebauten Pools mithalten.
Einbaupools – hochwertig und langlebig
Wer Wert auf Komfort, Langlebigkeit und eine besonders hochwertige Optik legt, entscheidet sich oft für einen Einbaupool. Diese Bauweise erfordert zwar deutlich mehr Aufwand und Investitionen als ein Aufstellpool, bietet dafür aber ein dauerhaftes Badevergnügen und steigert den Wert des gesamten Grundstücks.

Vorteile von Einbaupools
Zu dieser Kategorie zählen Holzpools, GFK-Becken, Styroporsteinpools und klassische Schwimmbecken aus Beton oder Edelstahl. Sie sind äußerst langlebig, erhöhen den Komfort deutlich und werten jedes Grundstück optisch auf. Ein professionell gebauter Einbaupool kann ein Leben lang halten.
Nachteile von Einbaupools
Der Aufwand ist allerdings deutlich höher: Es muss eine Grube ausgehoben, eine Bodenplatte aus Beton gegossen und die Konstruktion stabil hinterfüllt werden. Damit sind auch die Investitionskosten höher – meist mehrere tausend Euro. Auf lange Sicht lohnt sich diese Investition jedoch durch den Komfort und die Beständigkeit.
Poolbau – selber machen oder Fachbetrieb beauftragen?
Wenn die Entscheidung für einen Einbaupool gefallen ist, stellt sich die nächste wichtige Frage: Soll der Pool in Eigenregie gebaut oder von einem Fachbetrieb realisiert werden? Beide Wege haben klare Vor- und Nachteile. Während die Beauftragung eines Unternehmens Sicherheit und professionelle Ausführung bietet, lockt beim Selbstbau die Möglichkeit, Kosten zu sparen und den Pool individuell mitzugestalten. Die richtige Wahl hängt dabei von deinem Budget, deinem Zeitrahmen und deinem handwerklichen Geschick ab.
Bau durch Fachbetrieb
Die einfachste, aber auch kostenintensivste Lösung ist es, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Dieser übernimmt die Planung, die Arbeiten vom Aushub bis zur Befüllung und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Bau in Eigenregie
Immer beliebter ist der Selbstbau. Mit handwerklichem Geschick und etwas Planung lassen sich erhebliche Kosten sparen. Besonders praktisch sind Selbstbausets, die alle notwendigen Bauteile und Zubehör enthalten. Einsteiger greifen gerne zum Stahlwandbecken, das sich flexibel als Aufstell-, Teil- oder Voll-Einbaupool nutzen lässt.
Sehr beliebt ist auch der Styroporsteinpool. Er bietet flexible Formen und Größen, eine gute Wärmedämmung und lässt sich dank Stecksystem einfach aufbauen. Allerdings musst du den Beton für die Bodenplatte und die Hinterfüllung separat beschaffen. Dafür kannst du die Betontankstelle von KIPP & GRÜNHOFF nutzen und dir Frischbeton bequem selbst zapfen.

Fazit – dein Weg zum Traumpool
Ob günstiger Aufstellpool oder luxuriöser Einbaupool: Jede Bauweise hat ihre eigenen Stärken. Wichtig ist, dass du dein Budget, deine handwerklichen Fähigkeiten und deine Erwartungen an Komfort und Optik berücksichtigst. Mit sorgfältiger Planung wird der eigene Pool schnell zur Quelle für Erholung, Spaß und Urlaubsfeeling im eigenen Garten.
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